Digitale bildgebende Systeme für mehr Sicherheit und höhere Erfolgsaussichten

Unser Arbeitsgebiet, die Mundhöhle, ist beengt. Hier zu behandeln ist diffizilund erfordert Geschick. Weil die feinen Strukturen zum Teil unter Zahnfleisch und Knochen verborgen sind, benötigen wir moderne digitale, bildgebende Röntgengeräte, um sie sichtbar zu machen. Denn nur was wir sehen, können wir auch sicher behandeln.

DVT – digitales 3D-Modell für präzise Behandlungsplanung

Dank der digitalen Volumentomographie (DVT) lassen sich Eingriffe – zum Beispiel Implantationen – sicherer planen. Ein weiterer großer Vorteil für unsere Patienten ist die geringe Strahlendosis.

In wenigen Sekunden erstellt das DVT-Gerät Hunderte hochauflösender Einzelbilder der Mund-Kiefer-Gesichtsregion. Der Computer setzt daraus ein hochpräzises virtuelles 3D-Modell zusammen. So können wir am Bildschirm Knochen, Zähne und Nerven von allen Seiten genau und in Ruhe studieren und die Behandlung planen.

  • Wir sehen, wie stark der Kieferknochen ist und wo Nerven verlaufen, was die Positionierung von Implanten vereinfacht.
  • Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis erkennen wir, ob der Knochen bereits geschädigt ist. Das erleichtert und verkürzt die Operation und die Heilung!
  • Wir sehen die fein verästelten Zahnwurzeln, was enorm wichtig für eine erfolgreiche endodontische Behandlung ist.

Panoramablick auf Ihre Zähne

Bei der Aufnahme fährt der Röntgenkopf einmal im Halbkreis um Ihren Kopf herum. Dabei nimmt sie schichtweise das gesamte Gebiss auf. Die Aufnahme zeigt alle Zähne im Ober- und Unterkiefer, den Kieferknochen sowie die beiden Kiefergelenke und die Kieferhöhlen rechts und links.

Die Panorama-Schichtaufnahme gibt einen guten Gesamtüberblick über den Kauapparat. Sie zeigt, ob es retinierte Zähne gibt, d.h. solche, die noch nicht oder nicht ganz durchgebrochen sind, oder verlagerte Zähne, die am falschen Platz stehen oder in die falsche Richtung wachsen. Solche Probleme kommen häufig bei Weisheitszähnen vor. Weicht ein Zahn von seiner normalen Achse ab und schiebt sich dabei gegen einen Nachbarzahn, kann das dessen Wurzel beschädigen. Auszumachen sind auch Veränderungen des Kieferknochens, der Kieferhöhlenschleimhaut, an Nerven oder Gefäßen.

So können wir potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und gefährdeten Zähnen mit kieferorthopädischen oder chirurgischen Maßnahmen helfen. Vor dem Setzen von Zahnimplantaten bestimmen wir die optimale Position für die neuen künstlichen Zahnwurzeln.

Das Gebiss im Profil

Auf dem Fernröntgen-Seitenbild (FRS) sehen wir den Kopf und ein Stück der Halswirbelsäule von der Seite. Durch eine besondere Belichtungstechnik sind darauf sowohl die knöchernen Strukturen des Schädels zu erkennen als auch das Weichgewebe. So bekommen wir einen sehr guten Eindruck vom Gesichtsprofil und können die Lage von Ober- und Unterkiefer im Schädel sowie ihre Position zueinander exzellent beurteilen.

Das Besondere beim FRS: Bei Kindern und Jugendlichen erlaubt es Rückschlüsse auf das noch zu erwartende Wachstum. Sogar die Richtung des Gesichtswachstums lässt sich ablesen. Diese Informationen sind äußerst wertvoll, um eine kieferorthopädische Behandlung zu planen und nachhaltig erfolgreich durchzuführen. Eine zweite, spätere Aufnahme zeigt im Vergleich sehr schön, wie die Behandlung gewirkt hat und wie sich die Knochen im Kopf und die Zahnstellung verändert haben.

Wertvolle Daten liefert das Fernröntgenseitenbild auch für die Planung von chirurgische Eingriffen,  Zahnersatz und Zahnprothesen und für die Funktionsdiagnostik und -therapie.